
Wo Sport und KI sich treffen
Im Frühjahr 2025 haben wir mit einer einfachen Idee begonnen: Sportlern beibringen, wie künstliche Intelligenz ihre Leistung verändert. Heute arbeiten wir mit Athleten, Trainern und Analytikern, die verstehen wollen, wie Algorithmen Bewegungsdaten lesen, Verletzungsrisiken vorhersagen und Trainingsstrategien optimieren. Unsere Kurse entstehen aus echter Praxis – nicht aus theoretischen Konstrukten.
Wer unterrichtet hier
Mirja Kellermann
Hat zwölf Jahre als Bewegungsanalytikerin für ein Bundesliga-Team gearbeitet. Kennt die Grenzen traditioneller Statistik und zeigt, wie maschinelles Lernen Muster erkennt, die menschliche Augen übersehen.
Valentin Rieger
Entwickelt seit 2018 Computer-Vision-Systeme für Sportstudios. Seine Kurse drehen sich um praktische Bildverarbeitung – von Pose-Estimation bis zur Erkennung fehlerhafter Bewegungsabläufe in Echtzeit.
Elara Brückner
Ehemalige Profischwimmerin, die nach ihrer Karriere Sportwissenschaften studierte. Verbindet physiologisches Wissen mit Datenanalyse und erklärt, wie Sensordaten zu aussagekräftigen Trainingsentscheidungen werden.
Leander Fichte
Arbeitet an neuronalen Netzen, die Verletzungsrisiken aus Bewegungsmustern ableiten. Sein Schwerpunkt liegt auf der ethischen Anwendung von KI im Leistungssport – ein Thema, das oft vernachlässigt wird.
Thea Lindström
Hat die letzten fünf Jahre damit verbracht, Natural Language Processing auf Sportkommentare und Matchberichte anzuwenden. Zeigt, wie Sentiment-Analyse und Textmining neue Einblicke in Teamdynamiken liefern.
Oskar Drechsler
Spezialisiert auf Wearable-Technologie und Edge Computing. Seine Kurse behandeln, wie Geräte Daten direkt verarbeiten, bevor sie an zentrale Systeme gesendet werden – wichtig für Echtzeitfeedback während des Trainings.

Warum wir das machen
Technologie sollte Sport inklusiver machen, nicht elitärer. Wir arbeiten mit Schulen und Vereinen, die keine teuren Analysesysteme kaufen können. Unsere Absolventen helfen dabei, Open-Source-Tools zu entwickeln, die auch kleineren Organisationen Zugang zu KI-gestützten Trainingsmethoden geben.
Ein Teil unserer Einnahmen fließt in Stipendien für Teilnehmer aus unterrepräsentierten Gruppen. Sport war schon immer ein Weg zu sozialer Mobilität – wir wollen sicherstellen, dass der Zugang zu modernen Trainingsmethoden nicht vom Budget abhängt.
Was Sie neben Kursen bekommen
Datensets für eigene Projekte
Wir stellen Bewegungsdaten, Matchstatistiken und Sensordaten bereit, die Sie für eigene Experimente nutzen können. Alle anonymisiert und dokumentiert, damit Sie nicht bei Null anfangen müssen.
Wöchentliche Fallstudien
Jeden Mittwoch analysieren wir ein echtes Problem aus der Sportpraxis. Wie hat ein Team durch Datenanalyse seine Defensive verbessert? Wie wurde ein Verletzungsmuster erkannt, bevor es zu spät war?
Code-Bibliothek mit Lösungen
Über 200 Python-Skripte und Notebooks für typische Aufgaben: von der Pose-Estimation über Spielzugvorhersagen bis zur Ermüdungsanalyse. Alles unter offener Lizenz, anpassbar für Ihre Zwecke.
Expertensprechstunden
Zweimal im Monat können Sie direkt mit Dozenten oder Gastexperten sprechen. Bringen Sie Ihre Projekte mit, stellen Sie technische Fragen oder diskutieren Sie über Implementierungsstrategien.
Was Sie antreibt – und was wir daraus machen
Manche kommen, weil sie als Trainer bessere Entscheidungen treffen wollen. Andere arbeiten an Startups, die Wearables entwickeln. Wieder andere sind einfach neugierig, wie Netflix-Empfehlungsalgorithmen auf Spielerleistung angewendet werden können.
Wir strukturieren Inhalte so, dass Sie nicht einem starren Lehrplan folgen müssen. Nach den Grundlagen wählen Sie Vertiefungen: Biomechanik-Analyse, taktische Spielzugvorhersage, Belastungsmanagement oder Fan-Engagement-Metriken.
Motivation kommt aus echten Erfolgen. Deshalb arbeiten Sie ab Woche drei an einem eigenen Projekt. Ob Sie eine App für Vereinstrainer bauen oder Algorithmen für Nachwuchsscouting entwickeln – Sie sehen sofort, wofür die Theorie nützlich ist.
Wie wir anders arbeiten
Live-Datenströme statt statischer Beispiele
Wir zapfen APIs von Sportwettanbietern und öffentliche Match-Feeds an. Sie lernen nicht mit veralteten CSV-Dateien, sondern mit Echtzeitdaten, die sich während der Kurseinheit ändern können.
- Direkter Zugriff auf aktuelle Spieldaten
- Übungen mit sich verändernden Parametern
- Reaktion auf unvorhersehbare Events
Peer-Review vor Abgabe
Bevor Sie ein Projekt einreichen, bewertet es ein anderer Kursteilnehmer nach einem klaren Kriterienkatalog. Das schärft Ihren Blick für Code-Qualität und zeigt alternative Lösungswege.
- Strukturiertes Feedback von Gleichgesinnten
- Einblick in unterschiedliche Herangehensweisen
- Verbesserung vor finaler Bewertung
Adaptive Schwierigkeitsgrade
Das System erkennt, wo Sie schnell vorankommen und wo Sie hängen bleiben. Automatisch bekommen Sie anspruchsvollere Aufgaben oder zusätzliche Erklärungen – ohne dass Sie danach fragen müssen.
- Automatische Anpassung an Lerngeschwindigkeit
- Zusätzliche Challenges bei schnellem Fortschritt
- Gezielte Vertiefung bei Verständnislücken
Industrie-Mentoren auf Abruf
Wir haben Vereinbarungen mit Technologiefirmen, die im Sportbereich arbeiten. Deren Entwickler beantworten Fragen in unserem Forum – oft innerhalb von Stunden, nicht Tagen.
- Direkter Kontakt zu Praktikern
- Antworten aus realer Entwicklungsarbeit
- Netzwerkmöglichkeiten mit Industriepartnern
Bereit, KI im Sport zu verstehen?
Die nächsten Kurse starten laufend. Sie können mit Grundlagen beginnen oder direkt in Spezialthemen einsteigen, wenn Sie bereits Programmiererfahrung haben. Keine langen Wartezeiten, keine komplizierten Bewerbungsverfahren.